Was erwartet Sie? - Evangelisches Museum OÖ Rutzenmoos

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Evangelisches Museum OÖ
in Rutzenmoos

Den Beginn des Museumsrundgangs bildet eine Multimediaschau .
Auf Fragen wie „Wo liegen die Wurzeln des christlichen Glaubens?“ „Was führte zu Luthers Reformation?“ versuchen Bild, Ton und Licht Antwort zu geben . Vorbei an den großen Wegbereitern der Reformation, Paulus, Augustinus, Johann Staupitz, und begleitet von der Schlüsselstelle der Reformation „Der Gerechte wird aus Glauben leben“ (Römerbrief 1,17) führt der Weg hinauf ins Tageslicht. Man begegnet der Theologie Luthers, den 95 Thesen und seinem Bezug zu Oberösterreich. Dem Weg der Reformation durch Europa ist der nächste Raum gewidmet. In einer kleinen Bibliothek erfährt man, welche Bedeutung Bücher und Druckschriften für die Ausbreitung der Reformation hatten.

Landhausbibel
"Novum Testamentum
D. Martin Luthers" 1574
Einband 1581

Familie in der
Bedrohung der
Gegenreformation

Kirche heute im Bild
eines Lebensbaumes

Mit dem religiösen Aufbruch wuchs vor allem bei den Adeligen Oberösterreichs ein neues Selbstbewusstsein. Man begegnet Johannes Kepler und Dorothea Jörger und sieht bedeutende Bauwerke jener Zeit
Nur wenige Schritte genügen, um von der Blüte evangelischen Lebens zur „Gegenreformation“ zu gelangen. Das „Frankenburger Würfelspiel“, der Bauernkrieg zeugen unter anderem von dieser bedrückenden Zeit.
Der evangelische Glaube blieb im Untergrund weiter lebendig. In einer einfachen Bauernstube heimlicher Protestanten kann nach Bibelverstecken gesucht werden. Die Bäuerin erzählt, was jenen passierte, die erwischt wurden.
Weiter geht es in die Zeit Kaiser Josef II.
Am 13. Oktober 1781 erläßt dieser das Toleranzpatent. Nach 100 Jahren Ausbreitung des evangelischen Glaubens und darauffolgenden 160 Jahren Verbot und Verfolgung bringt dies den großen Wendepunkt in der Geschichte des Protestantismus in Österreich. Von da an wurde der evangelische Glaube wieder geduldet. Die Evangelischen durften eigene Bethäuser errichten.


Wenige Jahrzehnte später die Revolution von 1848 und schließlich das Protestantengesetz von 1861 geben den Evangelischen größere Freiheit. Aus Bethäusern werden Kirchen.
Informationen über das zu Ende gehende 19. Jahrhundert und die erste Hälfte des 20. Jahrhunderts bringen die Höhen und Tiefen dieser Zeit näher. Nach den großen Krisen erlebt die evangelische Kirche eine neue Blütezeit, nicht zuletzt auch durch die gelungene Integration vieler Flüchtlinge und Vertriebener.
Anhand eines Lebensbaumes wird das evangelische Leben bis in die Gegenwart dargestellt – von der Taufe bis zum Tod und der Hoffnung der Auferstehung. Man begegnet der Diakonie und erfährt vom guten ökumenischen Klima in Oberösterreich.
Generationen von Evangelischen verdanken ihre Verwurzelung im Glauben ganz besonders den evangelischen Schulen. Das ehemals evangelische Schulgebäude von Rutzenmoos beherbergt nunmehr das Evangelische Museum Oberösterreich. So ist der letzte Raum ein kleines „Schulmuseum“ für sich. Betagte Rutzenmooser und Rutzenmoserinnen erzählen aus ihrer Schulzeit.

Drei großzügige Räume im Dachgeschoss bieten Platz für Kommunikation, mediale Information, Vorträge und Sonderausstellungen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch.



Ein Lift ermöglicht auch Gehbehinderten einen unbeschwerten Gang durch dieses Haus.


 
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